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Jusos in der SPD  (Bitte Grafik anklicken!) Brandheiss   SPD-Linke (Bitte Grafik anklicken!)
 
 

SPD-Linke Weser-Ems
BANTER KREIS
Regionalgruppen Wilhelmshaven und Oldenburg i. O.
Ehem. FRANKFURTER KREIS/
Jetzt: Forum Demokratische Linke 21 e. V. - Bundesvereinigung, Berlin
EU-Federal Republic of Germany

Pressespiegel
mit WAV- und REAL-Media-Dateien
 



REAL-Media-Dateien (RM):
 

ARD, WDR Köln, 24.04.2003, Zeitbombe für Rot-Grün: Das Mitgliederbegehren (mit Florian Pronold, MdB) => Bitte Grafik anklicken!ARD, WDR Köln, 24.04.2003, Vom großen Wurf zum Rohrkrepierer (mit Dr. Sigrid Skarpelis-Sperk, MdB) - Agenda 2010 => Bitte Grafik anklicken!ARD, WDR Köln, 26.09.2002, Politiklobby - Wem gehört der neue Bundestag? => Bitte Grafik anklicken!

ARD, WDR Köln, Monitor, 22.05.2003, Kanzler unter Druck - Agenda 2010 => Bitte Grafik anklicken!ARD, WDR Köln, Monitor, 22.05.2003, Es war einmal die SPD => Bitte Grafik anklicken!ARD, WDR Köln, Monitor, 24.10.2002, Millionäre an Schröder, Wir wollen Vermögenssteuer zahlen! => Bitte Grafik anklicken!ARD, WDR Köln, Monitor, 04.07.2002, Schröders Wahlkampf => Bitte Grafik anklicken!ARD, WDR Köln, Monitor, 28.08.2003, Reformherbst in Deutschland => Bitte Grafik anklicken!

Noch mehr REAL-VIDEO-Dateien unter
Die Rote Seite



Berlin, 04.02.2003
  SPD streitet um den künftigen Kurs

Simonis fordert neue Ideen vom Kanzler
Die Bürger hätten zuletzt keinen roten Faden in der SPD-Politik erkennen können, sagte Schleswig-Holsteins Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) dem Sender n-tv. Schröder riet sie:
"Er muss jetzt etwas bringen, muss Ideen entwickeln."

Linke SPD-Mitglieder fordern schärferes Profil
Prominente Vertreter des linken SPD-Flügels forderten die Sozialdemokraten auf, das Profil als Partei der sozialen Gerechtigkeit zu schärfen. Clements und Schröders Vorhaben seien eine Politik gegen Rentner, Arbeitnehmer und Erwerbslose, sagte Detlev von Larcher der Chemnitzer "Freien Presse".
Detlev von Larcher am 14.04.2003 auf n-tv: Detlev von Larcher auf n-tv, 14.04.2003 => Bitte Grafik anklicken!
SPD-Vorstandsmitglied Andrea Nahles betonte im Südwestrundfunk (ARD),
Clements Vorstellungen hätten mit SPD-Politik nichts zu tun.

(Quelle: ARD-Tagesschau in Auszügen, 04.02.2003, 20:00 h MEZ)

rm-Datei: Andrea Nahles im Interview mit Thomas Schaaf (WDR, Köln; ARD)Andrea Nahles im Interview mit Thomas Schaaf - 04.02.2003 [WDR, Köln; ARDREAL-Player notwendig
 


SPD-Linke brüskiert Schröder

Nur einen Tag nach dem Machtwort von Bundeskanzler Gerhard Schröder hat erneut ein führender SPD-Politiker für massives Störfeuer gegen die Regierung gesorgt. SPD-Fraktionsvize Ludwig Stiegler nannte die von Schröder berufene Rentenreformkommission am Dienstag überflüssig und beschimpfte deren Mitglieder.

Stiegler lehnte zudem die von Finanzminister Hans Eichel angekündigten weiteren Einschnitte ins Sozialsystem ab. Stiegler gehört zum linken Flügel der SPD-Bundestagsfraktion. Vor der Bundestagswahl war er für kurze Zeit sogar Fraktionschef, nachdem Peter Struck das Verteidigungsministerium übernommen hatte.

Wie zuvor SPD-Generalsekretär Olaf Scholz sagte Stiegler am Dienstag, er sehe bis 2010 keine Notwendigkeit für eine Rentenreform. Er sei deshalb gegen die neue Kommission unter Vorsitz des Wirtschaftswissenschaftlers Bert Rürup gewesen. "Ich habe die Schnauze voll davon, dass wir vor unseren Mitgliedern und Wählern täglich den Kopf hinhalten müssen für dieses Professoren-Geschwätz", sagte Stiegler dem "Tagesspiegel".
"Ich erwarte, dass Professoren wie Herr Rürup uns nicht länger mit ihrer Ejaculatio praecox (vorzeitiger Samenerguss) beglücken", polterte der SPD-Politiker.

(Quelle: Auszug aus FTD vom 4.12.2002, von Karin Nink, Gerrit Wiesmann und Claus Hulverscheidt, Berlin)



Hickel für Vermögenssteuer

Große Anerkennung verdient nach Meinung des Bremer Wirtschaftswissenschaftlers Rudolf Hickel die Initiative von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die Vermögenssteuer wieder einzuführen. Jetzt kommt es darauf an, für diesen Vorschlag eine Bewegung auszulösen, so Hickel. Er hält die Vermögenssteuer für sozial gerecht. In Bremens Koalition hatte es gestern Streit um die Steuer gegeben. CDU-Finanzsenator Hartmut Perschau lehnt die Wiedereinführung ab, die SPD-Fraktion fordert vom Senat, die Initiative zu unterstützen.

(Quelle: "Buten & Binnen"-Fernsehnachrichten/smil-Datei vom 27. November 2002, 19:20 - 19:48 h MEZ, RADIO BREMEN-Fernsehen, 1. Programm)

Aktuelle "Buten & Binnen"-Fernsehnachrichten (RADIO BREMEN 1/ARD und RADIO BREMEN 3)
URL: http://www.radiobremen.de/tv/buten-un-binnen/news.php3

Die Aktivitäten unserer SPD-Linken zeigen Wirkung:

Gemeinsame Bundesratsinitiative Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen: Vermögensteuer für Bildung und Kommunen
(Pressemitteilung der SPD/GRÜNEN-Landesregierung Nordrhein-Westfalen, vom 26.11.2002, 16:00 h MEZ)
 http://www.presseservice.nrw.de/pub/docs/pm/pm2002/q4/20021126_6.html

Bremer SPD-Bürgerschaftsfraktion spricht sich für Vermögenssteuer und Reform der Erbschaftssteuer aus
Böhrnsen:"Auch Bremen muss aktiv werden"
 Der Bremer Senat soll sich der Bundesratsinitiative zur Wiedereinführung der Vermögenssteuer und zur Neuregelung der Erbschaftssteuer anschließen.
 http://www.spd-bremen.de/spd/db-beitrag_lesen.cfm?ID=1593&db_tabelle=Aktuelles&dTitel=Pressemitteilungen

 (Quelle: PressemitteilungNr. 141, vom 22. November  2002, der Bremer SPD-Bürgerschaftsfraktion. Bremen, den 21. November 2002)
 

Alternative Wirtschaftspolitik

Die Leistungen für Arbeitslose müssen so erhalten bleiben wie sie sind. Das fordert die Arbeitsgruppe "Alternative Wirtschaftspolitik" unter Leitung des Bremer Wirtschaftsforschers Axel Troost. Das Harzt-Konzept löst mit seinen enormen Einsparungen bei der Arbeitsförderung das Problem auf dem Arbeitsmarkt nicht, kritisiert die Arbeitsgruppe. Der Staat sollte lieber wieder in ABM-Stellen investieren, so der Vorschlag. Gewerkschaftern, Grüne und Theologen unterstützen den Vorstoß.
Quelle und Material zur "Buten & Binnen"-Sendung von RADIO BREMEN, vom 28. November 2002, 19:20 - 19:48 h MEZ:
Aktive Arbeitsmarktpolitik
http://www.aktive-arbeitsmarktpolitik.de/

Sozialwissenschaften/Soziologie - Private Homepage



Stiegler-Äußerungen sorgen für Wirbel

SPD-Fraktionsvize Stiegler hat im Streit um ein NPD-Verbot mit einem Vergleich zu Hitlers Machtergreifung für Empörung bei Union und FDP gesorgt.
Union-Fraktionsvize Bosbach sagte dem "Tagesspiegel", Stiegler habe sich aus dem Kreis der Demokraten verabschiedet. Die Äußerungen seien "unter der Gürtellinie" und "absurd". FDP-Chef Westerwelle forderte Stiegler auf, sein Mandat niederzulegen.
Stiegler hatte am Samstag gesagt, gerade die FDP und Union sollten angesichts der "historischen Schuld" ihrer Vorläuferparteien alles tun, um "wenigstens heute den Anfängen zu wehren".

(Quelle: ARD-Teletext, Sonntag, 10. Februar 2002, 23:50 h MEZ, Tafel 124)

Anmerkung der Redaktion: Unser Genosse, stellv. SPD-Bundestags-Fraktionsvorsitzender Ludwig Stiegler, hat völlig recht.

Historische Schuld der Vorgängerparteien von CDU/CSU und F.D.P. am Aufstieg Hitlers -
Offene E-Mail (15. Februar 2002) der SPD-Linken Weser-Ems/RG Wilhelmshaven an Ludwig Stiegler, MdB
(stellv. SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzender, Berlin), 92637 Weiden (Bayern-SPD)



Maas (SPD): Debatte notwendig

Der saarländische SPD-Vorsitzende Maas hat die Sozialdemokraten zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Globalisierung aufgerufen.

Auf einem außerordentlichen Landesparteitag sagte er, die SPD dürfe nicht wie vor 20 Jahren beim Entstehen der Ökologie-Bewegung wieder eine wichtige Entwicklung verschlafen. Er sei überzeugt davon, dass nach Jahrzehnten der Individualisierung eine stärkere Rückbesinnung auf soziale Verantwortung einsetzen werde.

Er lehne eine Politik ab, die sich lediglich an der Maxime des Pragmatismus orientiert.

(Quelle: ZDFtext/Videotext, Zweites Deutsches Fernsehen, Mainz; Tafel 127, Sonntag, 26. August 2001, 19:30 h MESZ)



Widerstand gegen Bundeswehreinsatz
in Mazedonien (Stand: 17. August 2001)

Im Bundestag wird es nach Ansicht des SPD-Abgeordneten Friese keine Mehrheit der rot-grünen Koalition für einen Bundeswehreinsatz in Mazedonien geben. Mindestens 28 (jetzt schon 32!) SPD-Abgeordnete würden bei einer Abstimmung mit
Nein stimmen, sagte Friese der "Heilbronner Stimme" (Kommentar: "Hüh und hott").  ["Heilbronner Stimme" (Index)]
Wie das Auswärtige Amt mitteilte, sei für Ende nächster Woche (Donnerstag, 23.08.2001) eine Sondersitzung des Bundestages geplant. Der SPD-Fraktionsvorstand berät am Montag (20.08.2001) über einen möglichen Einsatz. Die Nato hatte gestern den Weg für die Entsendung einer Vorhut von 400 britischen Soldaten nach Mazedonien frei gemacht.

(Quelle: ZDFtext/Videotext, Zweites Deutsches Fernsehen, Mainz; Tafel 123, Donnerstag, 16. August 2001, 23:45 h MESZ)

doc-Datei "Vorläufige Erklärung nach § 31 GO" gegen Mazedonieneinsatz:Vorläufige Erklärung nach § 31 GO (Stand vom 25.07.2001) der linken SPD-Bundestagsabgeordneten gegen den Bundeswehreinsatz in Mazedonien<= Download

Genosse Rudolf Scharping spricht



Nicht mehr Sündenbock sein

Die Linke in der SPD formiert sich neu.

Die bisher im "Frankfurter Kreis" zusammengeschlossenen Linken haben jetzt das  "Forum Demokratische Linke 21" gegründet.
Der seit 30 Jahren bestehende Frankfurter Kreis wird sich im Laufe des nächsten Jahres auflösen. Im Willy-Brandt-Haus in Berlin trafen sich 100 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, um das neue Forum aus der Taufe zu heben. Vorsitzende des neuen Vereins ist die Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles (29), früher Bundesvorsitzende der Jungsozialisten.  ...

(Quelle: "Vorwärts" - Sozialdemokratische Zeitung, Juli/August 2000, Seite 19, Auszug)

Anmerkung der Redaktion
(FRANKFURTER KREIS - Regionalgruppen Weser-Ems/Wilhelmshaven):

Wir haben uns einen neuen Namen gegeben:
"BANTER KREIS der SPD-Linken Weser-Ems, Regionalgruppen Wilhelmshaven und Oldenburg i. O."
Über einen Beitritt in den Verein "Forum Demokratische Linke 21"/Bundes-SPD-Linke, Berlin (Bundesvereinigung)
wird noch entschieden.



Dreßler warnt SPD vor Spaltung

Kritik an Schröder eine Woche vor Parteitag - Kanzler ruft Partei zur Geschlossenheit auf

dpa/ap Berlin. Gut eine Woche vor dem Berliner Bundesparteitag sind bei den Sozialdemokraten Streitigkeiten über den künftigen Kurs offen ausgebrochen. Während die Parteispitze eindringlich zu Geschlossenheit mahnte, gingen Vertreter der in der SPD organisierten Arbeitnehmer, Frauen und jungen Mitglieder auf klare Distanz zur politischen Linie des Vorsitzenden, Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Auf einer gemeinsamen Konferenz in Berlin wandten sie sich gestern entschieden dagegen, die Partei immer stärker auf eine Marktliberalisierung und eine Privatisierung des Sozialstaats auszurichten. Dadurch würden Stammwähler verprellt und die soziale Spaltung zementiert, hieß es in einer Erklärung der Arbeitsgemeinschaften für Arbeitnehmerfragen (AfA) und der SPD-Frauen (AsF) sowie der Jungsozialisten. Der AfA-Vorsitzende Rudolf Dreßler warnte vor einer "schleichenden Spaltung" der SPD zwischen Modernisierern und Traditionalisten. Wenn die Partei ihre Identität immer mehr preis gebe, dürfe sie sich nicht darüber wundern, dass sich die Wähler in Scharen abwendeten.
Umfrageergebnisse von sieben Prozent für die PDS seien kein Zufall. Laut Dreßler hat das von Schröder zusammen mit dem britischen Premier Tony Blair veröffentlichte gemeinsame Papier "zweifelsfrei" die bisherige Programmatik der SPD verlassen und sie ins "Nirwana" geschickt.
Eine Partei, die zulasse, dass jene in die Ecke gestellt würden, die aus dem eigenen Partei- und Wahlprogramm zitierten, müsse "bekloppt" sein.

Auf SPD-Konferenzen in Nürnberg, Hamburg und Rheda-Wiedenbrück versuchte dagegen Schröder am Wochenende, Mitglieder und Funktionäre auf seinen Kurs einzuschwören. Er sprach sich für einen Umbau des Sozialstaats und eine arbeitnehmerfreundliche Steuerpolitik aus. Auf Dauer seien die teuren Sozialversicherungssysteme nicht mehr zu bezahlen, sagte er.

(Quelle: dpa/ap-Meldung vom Montag, 29. November 1999)



Diskussion um Vermögensteuer

Müntefering kritisiert SPD-Linken von Larcher -
Eichel lehnt neue Abgabe strikt ab

Von Larchers Pläne sehen folgendes vor:
Einzelpersonen sollen ab einer halben Million DM bezahlen.

dpa Berlin/Düsseldorf. Der künftige SPD-Generalsekretär Franz Müntefering hat seine Partei zu mehr Zurückhaltung bei der Debatte um eine höhere Belastung von Vermögen aufgerufen. Zugleich kritisierte er die jüngste Initiative aus den Reihen der Parteilinken für eine Vermögensabgabe. Die Vorschläge des Sprechers des "Frankfurter Kreises" der SPD, Detlev von Larcher, "werden so nicht Gesetz", sagte Müntefering. "Von Larcher spricht für sich und keinen sonst", meinte Müntefering. Die SPD sollte bei bei diesem Thema nicht weiter durcheinander reden.
Finanzminister Hans Eichel (SPD) bekräftigte in Interviews, dass er eine Vermögensteuer weiter ablehne. Von Larcher hatte dem Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion nach einem Bericht des in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" ein Konzept vorgelegt, in dem er eine Abgabe auf Privatvermögen vorschlägt. Einzelpersonen sollten danach zahlen, sobald sie über Besitz in Höhe von einer halben Million DM verfügen.
Zu mehr Fantasie bei der Diskussion über die Frage, wie große Vermögen zur Finanzierung von Gemeinschaftsaufgaben heranzuziehen sind, forderte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) auf. Die Verteilung von Vermögen sei in Deutschland "extrem ungerecht".
Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft und der mittelstandspolitische Sprecher der CDU/CSU, Hansjürgen Doss, bekräftigten, mit dem jüngsten Vorschlag schadeten die Linken dem Wirtschaftsstandort.

(Quelle: dpa-Meldung vom Mittwoch, 20. Oktober 1999)



Neue Kritik von Lafontaine

Der ehemalige SPD-Chef Lafontaine hat der Bundesregierung unter Kanzler Schröder vorgeworfen, sozialdemokratische Grundwerte aufzugeben.
Außerdem übe die Regierung zu viel Nachgiebigkeit gegenüber den internationalen Finanzmärkten, sagte Lafontaine bei der Vorstellung seines Buches "Das Herz schlägt links" auf der Frankfurter Buchmesse.
Lafontaine warnte seine Partei vor einem zu wirtschaftsfreundlichen Kurs im Sinne des Schröder-Blair-Papiers. Er kündigte an, sich bald wieder an der politischen Debatte in der SPD zu beteiligen.

(Quelle: ARD/ZDF-Videotext und PHOENIX-Videotext, Tafel 121, Mittwoch, 13. Oktober 1999, 23:40 h MESZ)



SPD-Linke fordert Vermögensabgabe
Heftige Kritik von Arbeitgeberpräsident

dpa Berlin. Die SPD-Linke hat ihre Forderung nach einer Vermögensabgabe erneuert. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt drohte für den Fall der Verwirklichung mit dem Scheitern des Bündnisses für Arbeit.
Der Sprecher des "Frankfurter Kreises", Detlev von Larcher, sagte gestern im Saarländischen Rundfunk, die SPD müsse deutlich machen, dass das Thema soziale Gerechtigkeit bei ihr gut aufgehoben sei. Das bedeute, "dass wir auch die ganz Reichen an der Konsolidierung beteiligen", sagte von Larcher. Der Präsident der Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände, Hundt, sagte der "Wirtschaftswoche", sollte es zu einer solchen Vermögensabgabe kommen, gäbe es für das Bündnis für Arbeit keine Chance mehr.

(Quelle: dpa-Meldung vom Donnerstag, 07. Oktober 1999)



Lafontaine spricht von Vertrauensbruch

Ex-SPD-Chef Lafontaine hat seinem Nachfolger Schröder vorgeworfen, das Vertrauen der Wähler "durch einen politischen Richtungswechsel missbraucht" zu haben. In seinem Buch "Das Herz schlägt links", aus dem die Zeitung "Welt" Auszüge veröffentlichte, warf er Schröder einen "Mangel an Fairness und Wahrhaftigkeit" vor.
Mit dem Buch wende er sich gegen den "radikalen Kurswechsel der rot-grünen Koalition zum Neoliberalismus und gegen das Vom-Tisch-Nehmen der Wahlversprechen", schreibt Lafontaine.
Lafontaine griff neben Schröder auch weitere SPD-Spitzenpolitiker scharf an.

(Quelle: ARD/ZDF-Videotext, Sonntag, 03. Oktober 1999, 18:15 h MESZ, Seite 119)



Hiksch kündigt weitere Übertritte zur PDS an

Berlin, 03. Oktober 1999
Berlin san - Der von der SPD zur PDS gewechselte bayerische Bundestagsabgeordnete Uwe Hiksch hat der SPD-Führung vorgeworfen, massenhaft Parteimitglieder zu vergraulen. "In der SPD findet ein dramatischer Austrittsprozess statt. In diesem Jahr hat die Partei bereits bis zu 30 000 Mitglieder verloren", sagte Hiksch WELT am SONNTAG. Grund für die unvermindert anhaltende, massive Austrittswelle sei die Sparpolitik der SPD, sagte Hiksch. "Immer mehr Mitglieder erkennen, dass soziale Gerechtigkeit und die Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit nicht mehr im Mittelpunkt der SPD-Politik stehen."

Dem "Focus" sagte Hiksch, es werde in den nächsten Wochen eine Reihe von Übertritten von Gewerkschaftern zur PDS geben. Es sei geplant, dass sie jeweils in kleinen Gruppen kommen.

(Quelle: "WELT am SONNTAG", Nr. 40/N, Sonntag, 03. Oktober 1999, Seite 4)



SPD-Abgeordneter erwägt Wechsel zu PDS

Berlin/Coburg, 28. September 1999
Der Coburger SPD-Bundestagsabgeordnete Uwe Hiksch ist aus der Partei ausgetreten und erwägt einen Wechsel zur PDS.
Hiksch kündigte für Mittwoch eine Erklärung an. SPD-Fraktionschef Struck forderte Hiksch auf, umgehend sein Abgeordnetenmandat niederzulegen.
Der 35-jährige, der für die SPD den Wahlkreis Coburg direkt gewonnen hatte, gehört zu den acht SPD-Abgeordneten, die den Sparkurs der Regierung in zwei Briefen als sozial ungerecht kritisiert hatten.
Er könne nicht Mitglied einer Partei sein, "die in der Mitte steht".
"Ich bin links und bleibe links", erklärte Hiksch.

(Quelle: ARD/ZDF-Videotext und PHOENIX-Videotext von ARD/ZDF),
Dienstag, 28. September 1999, 20:00 h MESZ, Seite 121)



Quelle: dpa/ap-Meldung, Freitag, 23. Juli 1999

SPD-Linke protestiert gegen Sparpolitik

Landesverbände signalisieren Zustimmung - Schreiner weist Kritik als abwegig zurück

dpa/ap Bonn. Der Sparkurs der rot-grünen Bundesregierung hat bei SPD-Linken und Jusos zu scharfen Protesten geführt. SPD-Landesverbände hingegen signalisierten gestern grundsätzliche Zustimmung zu den Reformplänen des Parteivorsitzenden und Bundeskanzlers Gerhard Schröder. Sie fordern aber Nachbesserungen. Die Jungsozialisten attackierten den Schröder-Aufruf an die Parteimitglieder, für die Sparpolitik der Bundesregierung zu werben.
Bundesgeschäftsführer Ottmar Schreiner wies die Kritik der linken Sozialdemokraten als "abwegig" zurück.
In einem Brief hatte Schröder die 800 000 SPD-Mitglieder aufgefordert, die Sparpolitik der Bundesregierung offensiv zu vertreten. Es gebe zur Zukunftssicherung und zur Verringerung der Staatsverschuldung keine Alternative.
Der Sprecher der "Parlamentarischen Linken" (und "Frankfurter Kreis") in der SPD-Fraktion, Detlev von Larcher, kritisierte, Schröders Brief klinge "nun wirklich nach CDU-Politik". Es fehle darin ein Hinweis auf die von der SPD-Fraktion beschlossene Besteuerung großer Vermögen. Schreiner sagte, die Aufgeregtheiten einzelner deckten sich nicht mit dem breiten Spektrum der Partei. Die Larcher-Kritik sei "abwegig". Das Sparprogramm der Regierung habe ganz klare sozialdemokratische Akzente.
Im Antwortschreiben der Jusos auf den Schröder-Brief heißt es:
"Lieber Gerhard, wir stehen hinter Dir. Aber für blöd verkaufen lassen wir uns nicht." Für die Partei werde es immer schwieriger zu begründen, warum die Politik der Bundesregierung richtig sei. "Lieber Gerhard, Deine Partei will, daß Du auch im Jahre 2003 noch deutscher Bundeskanzler bist. Zur Fortsetzung der Kohl-Politik mit anderen Köpfen gibt es eine Alternative. Gemeinsam werden wir es schaffen", heißt es in dem Schreiben.
Juso-Bundeschef Benjamin Mikfeld hatte zuvor in einem Interview im Radiosender "NDR4 Info" erklärt, Schröder fehle die Zustimmung der Partei: Es brummt in der Sozialdemokratie."




WILHELMSHAVENER APPELL

SPD-Bundesvorstand, SPD-Präsidium, SPD-Parteirat,
SPD-Bundestagsfraktion und Bundesregierung:

Unsere SPD hat seit März '99
fast alle Landtagswahlen, außer in Bremen, verloren!
Entsozialdemokratisiert unsere alte Partei nicht!
August Bebel würde sich im Grabe drehen!
Wacht endlich auf, ehe es zu spät ist!!
 



Hier unsere Buchtipps zur Lage der S. P. D.:

"Alle Tiere sind gleich - aber einige sind gleicher" (offline)
01. "Farm der Tiere - Ein Märchen" (1945), George Orwell, Diogenes Verlag AG Zürich

Ab 13. Oktober 1999:
02. "Das Herz schlägt links", Oskar Lafontaine,
Econ Verlag (Auszüge)/Booxtra

Weitere Tipps wurden in der ehem. RADIO BREMEN-Hörfunksendung "Bekleben verboten" veröffentlicht (RB 1 - HANSAWELLE, samstags von 09:03 - 12:00 h).



Sozialdemokratische Geschichte für Lassalleaner

"... Er (Red.: Ferdinand Lassalle, 1825 - 1864) wollte den Staat nicht beseitigen, sondern ihn in einen sozialen Reformstaat umwandeln.
Die Arbeiterschaft sollte die Macht im Staat als legale Partei erringen und diesen zwingen, sie anzuerkennen. Unter diesem Vorzeichen war für Lassalle sogar ein "soziales Königtum" vorstellbar. Selbst eine Zusammenarbeit des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins mit Bismarck schien somit möglich. Tatsächlich kam es 1863/64 zu streng geheimen Verhandlungen zwischen dem konservativen Ministerpräsidenten Preußens und dem Arbeiterführer. Als im Jahre 1928 im Preußischen Staatsministerium ein altersschwacher Aktenschrank zusammenbrach, entdeckte man zufällig die ängstlich gehüteten und dann vergessenen Dokumente dieser ungewöhnlichen Zusammenkünfte.

Aber Lassalles "Staatssozialismus" war bei den meisten Arbeitervereinen unpopulär. Sein diktatorischer, arroganter Führungsstil machte ihn bei vielen unbeliebt. Dazu gab sein Privatleben, seine Leidenschaft für schöne Frauen, Anlaß zu Klatsch und Kritik."

(Quelle: Rüdiger Proske, "Mitten in Europa, Die Deutsche Geschichte, Der Weg zum Nationalstaat - Folge 14", Seite 375, Braunschweig 1989)



Deutscher Bundestag

SPD-Bundestagsfraktion

SPW

"Forum Demokratische Linke 21 e. V. " - Hamburg
(Verein/ehemals "FRANKFURTER KREIS")

1. Vorsitzende "FORUM DEMOKRATISCHE LINKE 21 e. V.", Berlin
Andrea Nahles, ehem. MdB (Bundes-SPD-Linke)

Ehem. Sprecher des FRANKFURTER KREISES
Detlev von Larcher, ehem. MdB (Bundes-SPD-Linke)

"Heidi in den Medien" - Medienspiegel
URL:  http://www.student.uni-oldenburg.de/torsten.christoph/heidi_ps.htm (online/offline)

"Reden"
URL: http://www.student.uni-oldenburg.de/torsten.christoph/heidi_re.htm

"Vorwärts"

Suche in der SPD
(www.sozis.org/wegweiser)


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Frankfurter Kreis - RG Weser-Ems"-Homepage]



Impressum der Regionalgruppen in Weser-Ems des BANTER KREISES (FRANKFURTER KREIS)

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"Nicht 'Shareholder-value' (Handeln im Interesse der Kapitaleigner) ist die Messlatte für eine gelebte Demokratie, sondern 'Powersharing' zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen."
(Karl Finke, Behindertenbeauftragter der Niedersächsischen Landesregierung, Hannover, Pressemitteilung vom 28.11.2002,
"2003 wird das EU-Jahr der Behinderten")

"Bei uns ist auch SPD drin!!"

"Wir wollen nicht mehr hören: Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!"

"Zieht Euch warm an!"
(Oskar Lafontaine, 1998)

P   29.09.1999, 11:30 h (MESZ)    "BANTER KREIS der JUSO- und SPD-Linken in Weser-Ems - Regionalgruppen Wilhelmshaven und Oldenburg i. O. /
Ehem. Frankfurter Kreis in der SPD - RG Weser-Ems", EU-Federal Republic of Germany
Index-URLs: http://www.whv-net.de/spd-linke/und http://www.frankfurter-kreis-wilhelmshaven.de
http://www.spd-linke-wilhelmshaven.de.vu, http://www.spd-linke-weser-ems.de.vu und http://www.banter-kreis-wilhelmshaven.de.vu
URL dieser Page: http://home.t-online.de/home/0442144833-0001/frank_sp.htm (online/offline)
Hintergrundstimme: Oskar Lafontaine bei "Sabine Christiansen", ARD, Sonntag, 05.08.2001, 21.45 - 22.45 h
"Wer regiert eigentlich die Welt? ... Geld regiert die Welt!... - Die Märkte kontrollieren die Politik! - Hier liegt das Problem!!"
URL: http://www.student.uni-oldenburg.de/torsten.christoph/oskar_gl.wav (online/offline)
Update: Freitag, 27. Mai 2005, 06:45 h (MESZ/GMT + 1 h)
Hinweis: Es kann vorkommen, dass einige Links nicht mehr gültig sind.
Wir bitten dann um eine kurze E-Mail an: webmaster@frankfurter-kreis-wilhelmshaven.de
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C  29.09.1999, 11:30 h (MESZ)  E-Mail: Andreas Oldenburger, Louis Göttertz (Private Homepage),Torsten Christoph (Private Homepage)